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Mehr Diversität für junge Kurator*innen
Idris Khan gestaltet erste Edition für Frieze x Deutsche Bank Emerging Curators Fellowship

Gemeinsam mit der Londoner Kunstmesse Frieze startet die Deutsche Bank zur Frieze Week 2020 eine neue Initiative. Das Frieze x Deutsche Bank Emerging Curators Fellowship soll aufstrebende Kurator*innen mit POC (People of Color)-Hintergrund dabei unterstützen, in der britischen Kunstwelt Fuß zu fassen. Das erste Fellowship wird in Partnerschaft mit der Chisenhale Gallery realisiert. Der renommierte Kunstraum hat langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Kurator*innen.

Um das Fellowship zu unterstützen, haben sich prominente britische Künstler*innen bereiterklärt, limitierte Editionen zu gestalten. Den Auftakt macht mit Idris Khan ein Künstler, der auch in der Ausstellung Time Present im PalaisPopulaire vertreten ist. Khans Beitrag ist eine Gesichtsmaske, die er während des Covid-19-Lockdowns entworfen hat. Die Arbeit trägt den Titel Time Past. Time Present. Für den Druck auf der Maske fotografierte Khan Notationen von Vivaldis Vier Jahreszeiten und überblendete sie, bis sich eine flirrende Linienstruktur ergab. Die Maske kann für 40 £ auf frieze.com erworben werden.

Deutsche Bank Collection Live - Meet the Artist

Anlässlich der Ausstellung Time Present – Photography from the Deutsche Collection im Berliner PalaisPopulaire startet die Deutsche Bank im September eine neue Talkreihe, in der internationale Künstler*innen über ihre Arbeit und Werke in der Unternehmens­sammlung diskutieren. Besonders in Zeiten, in denen der Zutritt zu den Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank limitiert ist, schafft Deutsche Bank Collection Live – Meet the Artist einen lebendigen und unmittelbaren Zugang zu aktueller Kunst, ihren Themen und Diskursen.

Die Talks finden sowohl online als auch im Rahmen von Live-Events statt und bieten den Teilnehmer*innen die Möglichkeit des persönlichen Austausches mit den Künstler*innen aus der Sammlung. Die neue Talk-Serie wird in Zukunft dauerhaft fortgeführt und begleitet nicht nur die Ausstellungen im PalaisPopulaire, sondern das gesamte globale Kunstengagement der Deutschen Bank.

Den Auftakt machen Gespräche mit Andreas Mühe, Cao Fei und Axel Hütte anlässlich der Berlin Art Week. Details unter #PalaisPopulaireForYou  

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Whose Utopia?

Gerade sind die Werke der in Peking lebenden Künstlerin Cao Fei in der aktuellen Ausstellung Time Present zu sehen. Anlässlich der Berlin Art Week wird der Film, zu dem diese Fotoarbeiten entstanden sind: Whose Utopia? (2006), im Atelier des PalaisPopulaire vom 9.-14.9.2020 zu sehen sein. Um ihn zu drehen, arbeitete Cao Fei ein halbes Jahr lang in einer Glühbirnenfabrik im Pearl River Delta. Sie rief Workshops ins Leben, in denen sie die Arbeiter*innen aufforderte, sich über ihre eigenen utopischen Vorstellungen mitzuteilen und diese in Performances zu realisieren – an ihrem Arbeitsplatz. Viele der Teilnehmer*innen traten mit der Aktion erstmals aus ihrer Anonymität heraus und inszenierten ihre Träume – als Ballerina oder Rockstar, der neben Gasflaschen eine Gitarre hin und her schwingt. Packend und poetisch dokumentiert Whose Utopia? die extremen kulturellen Umbrüche in China auf dem Weg zur wichtigsten ökonomischen Supermacht.
Im Questionnaire von Berlin Art Week beantwortet Cao Fei zwölf Fragen über ihren Alltag, ausgewählte Kunstwerke und ihre Träume.

Cao Fei, Whose Utopia?, 2006 9.-14.9.2020, 11 - 21 Uhr

Cao Fei My Future Is Not a Dream 02, 2006
© Cao Fei

Afrikanische Gegenwartsfotografie in der Ausstellung „Time Present“

Mit dem Krieg gingen auch die Bilder der alten Kolonialherren zu Bruch. Die Aufnahmen der südafrikanischen Fotografin Jo Ractliffe, die als Teil einer größeren Auswahl afrikanischer Gegenwartsfotografie gerade in der Ausstellung Time Present zu sehen sind, entstanden 2007, fünf Jahre nach dem Ende des 30-jährigen Bürgerkriegs in Angola. Sie zeigen die Spuren des Kriegs in der Hauptstadt Luanda. Heute ist die Metropole eine der teuersten und wohlhabendsten Städte Afrikas. Doch Ractliffes sensible Aufnahmen von zerstörten Kachelbildern in einem Prunksaal sprechen von alten Wunden, die viel tiefer reichen als der Krieg. Die mit Rissen durchzogenen stereotypen Motive der ehemaligen portugiesischen Kolonialherrscher zeigen, wie stereotyp Europa auf Afrika sah: ein mythischer, dunkler Ort voller wilder Tiere, gezeichnet vom Kampf ums Überleben. Hier herrscht das Recht des Stärkeren als natürlicher Zustand. In diesem Sinne herrschen die Weißen über die Schwarzen.  

Mehr dazu in ArtMag

Jo Ractliffe, Tiled Mural at the Fortaleza de São Miguel, 2007, from the series: Terreno Ocupado. © Jo Ractliffe. Courtesy of Stevenson, Cape Town and Johannesburg

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25. Jahrestag der Verhüllung des Reichstags

Immer wieder führten Christo und Jeanne-Claudes Verhüllungen von Monumenten und historischen Bauwerken zu heftigen Debatten – über kollektive Erinnerung, Geschichte und Nation. So war es auch bei dem 1971 begonnenen Projekt des Verhüllten Reichstags in Berlin, als deutsche Politiker*innen die Verhüllung des historischen Gebäudes immer wieder als respektlos ablehnten. Erst nach dem Fall der Mauer, mit großer Unterstützung der damaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth und Briefen an alle 662 Abgeordneten kam die Debatte wieder in Gang. 1995, nach über 24 Jahren an Vorbereitungen und Verhandlungen, traf diese Installation im wiedervereinten Berlin den Nerv der Zeit. Über 5 Millionen Kunstinteressierte aus aller Welt kamen in zwei Wochen und es wurde ein einmaliges, euphorisches Ereignis für die Stadt und ihre Besucher*innen. In Erinnerung an diese unvergesslichen sprachen am 24. Juni, Sammlerehepaar Ingrid und Thomas Jochheim, , Dr. Andreas Kaernbach, Kurator der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, sowie Michael S. Cullen, Architekturhistoriker und Ideengeber für das Reichstag-Projekt über Christo und Jeanne-Claudes künstlerisches Vermächtnis, ihre Motivation und das spektakuläre Berliner Projekt. Die Aufzeichnung finden Sie hier

Wir trauern um Christo

Am 31. Mai, wenige Tage vor seinem 85. Geburtstag, ist Christo in seinem Heim in New York gestorben. "Christo hat sein Leben in den vollsten Zügen gelebt und dabei nicht nur scheinbar Unmögliches erträumt, sondern auch in die Tat umgesetzt.", teilte sein Büro auf der gemeinsamen Website von Christo und seiner Frau und Partnerin Jeanne Claude mit, die bereits 2009 verstarb. Das Künstlerpaar machte deutlich, dass ihr Werk auch nach ihrem Tod fortgesetzt werden soll. In diesem Sinne wird die spektakuläre Verhüllung des Pariser L'Arc de Triomphe im Herbst 2021 wie geplant stattfinden. Christo wurde am 13. Juni 1935 als Christo Vladimirov Javacheff in Gabrovo, Bulgarien geboren. 1957 zog er nach Prag und floh von da aus über Wien in die Schweiz. 1958 traf er in Paris seine zukünftige Partnerin Jeanne-Claude Denat de Guillebon. Gemeinsam entwickelten sie mit ihren häufig monumentalen, öffentlichen Verhüllungen eine völlig neue Kunstform, in der sich Land Art, Skulptur, Architektur, Malerei, Performance und Wissenschaft verbanden.

Foto: Wolfgang Volz

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„Das Verständnis von künstlicher Intelligenz ist sehr von Hollywood geprägt“ 
Ein Interview zum Vormarsch von KI in Kunst und Kultur 

Was sich vor ein paar Jahren noch wie Science-Fiction anhörte, wird zur Realität. Besucher*innen des PalaisPopulaire können sich von MIA, einem Museumsassistenten mit künstlicher Intelligenz, Bilder erklären lassen. Doch dazu gibt es Fragen: Man kennt künstliche Intelligenz bereits aus allen möglichen Bereichen, der Wirtschaft, der Wissenschaft, dem Dienstleistungssektor. Warum wird jetzt eigentlich KI noch in der Kunstvermittlung gebraucht? Was bietet MIA für Vorteile und was unterscheidet es von herkömmlichen Führungen? Viele Leute haben Sorge, dass künstliche Intelligenz die persönliche Vermittlung vor Ort ersetzt, dass am Telefon bald nur noch mit einem Chatbot gesprochen wird, dass quasi das Menschliche verloren geht. Dr. Wolfgang Hildesheim ist bei IBM als Director Watson, Data Science & Artificial Intelligence für die Entwicklung von MIA mitverantwortlich. Für ArtMag steht er Rede und Antwort und erklärt, warum künstliche Intelligenz zugleich schlau und dumm ist und auf keinen Fall wie im Film ‚Terminator‘ daherkommt. 

Mehr erfahren

InstaMoment

Seit den 1960er Jahren realisiert das Künstlerduo Christo und Jeanne-Claude weltweit Projekte im öffentlichen Raum, die für viele unvergesslich sind. Haben Sie Installationen von dem Künstlerpaar gesehen oder besucht? Was verbinden Sie mit ihrem Werk? Wir sind auf der Suche nach persönlichen Christo-Moment! Sei es ein Foto eines der von Christo und Jeanne-Claude realisierten Projekte wie der verhüllte Reichstag oder aber eines Gegenstands, der Sie an das Künstlerpaar erinnert. Posten Sie Ihren Christo-Moment auf Instagram unter den Hashtags #MyChristoMoment und #PalaisPopulaire und gewinnen Sie einen signierten Katalog zur Ausstellung.

InstaMoment
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Homeschooling @PalaisPopulaire
Wovon träumst du? Wer willst du sein und wie willst du leben?

Normalerweise kommt die Klasse 3b der Kreativität Schulzentrum ins PalaisPopulaire, schaut sich die Ausstellung an und macht anschließend eine Workshop. Doch in der Corona-Zeit ist alles anders - die Schüler*innen lernen von zu Hause und das PalaisPopulaire kommt zu ihnen nach Hause. Ausgangspunkt von "Homeschooling @PalaisPopulaire" waren zwei Kunstwerken aus der Fotoausstellung „Time Present“. „Wovon träumst du?”, fragte die Ku¨nstlerin Cao Fei Fabrikarbeiter*innen in China und bat sie, ihren Traumberuf darzustellen. Und die japanische Künstlerin Miwa Yanagi fragte junge Frauen, wie sie sich in 50 Jahren sehen, und stellte diese Wünsche in Fotografien dar. Doch wie würde die Klasse 3b diese Fragen beantworten? Was sind ihre Wünsche für die Zukunft? Was wollen sie werden, wie und wo wollen sie in 20 Jahren leben? Jeder Schüler*in hatte eine Woche Zeit, die Aufgabe mit vielfältigen Materilialen zu Hause zu beantworten. Die wunderschönen, kreativen, witzigen und überraschenden Ideen und Gedanken sind HIER präsentiert.

 

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Kunst in Zeiten von Covid-19

Nur weil Sie zu Hause sind, müssen Sie nicht auf Kunst und Kultur verzichten! Schauen Sie wie viel gerade online los ist: ArtMag hat erneut die spannendsten Links für Sie zusammengestellt. Von Live-Streams bis hin zu Festivals, Filmen und Instagram Challenges – für alle ist etwas dabei!

Zu den  #thelinkswelove in ArtMag

Marina de Caro, Rojo emplumando, 2008

Deutsche Bank Collection © Marina de Caro

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#thelinkswelove
Kunst in Zeiten von Covid-19

Weltweit befindet sich auch die Kunst in Quarantäne: Museen und Galerien sind geschlossen, Biennalen und Messen werden verschoben oder in die virtuelle Welt verlegt.

Wer die direkte Begegnung mit Werken und Menschen vermisst, kann online fündig werden: Wir haben eine Auswahl von Links zu Museen, Magazinen und Menschen für Sie zusammengestellt, die uns in diesen schwierigen Zeiten der Isolation inspirieren, zum Nachdenken bewegen, unterhalten und zusammenbringen.

Zu den  #thelinkswelove in ArtMag 

Charles Avery, Facets of Infinity (Unfinished), 2001/2002

Deutsche Bank Collection © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Momente der Deutschen Bank im Forum des PalaisPopulaire

Der Frankfurter Fotograf Lutz Kleinhans (1926–2011) begleitete die Deutsche Bank als Hausfotograf von 1967 bis 1989. Kleinhans wurde bekannt durch seine lange Tätigkeit für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. In seinen Aufnahmen verfolgte er vor allem einen bildjournalistischen Ansatz. Im Forum des PalaisPopulaire ist anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Deutsche Bank“ eine Auswahl von Zeitdokumenten zur Deutschen Bank Historie zu sehen.

Foto: Lutz Kleinhans

Deutsche Bank AG, Historisches Institut

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10.10.2019
Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2019

Die Berliner Buchhandlung Uslar & Rai stellte im Rahmen der Veranstaltungsreihe Literatur+ die sechs Shortlisttitel für den Deutschen Buchpreis 2019 im PalaisPopulaire vor. Der Schauspieler, Daniel Sträßer las ausgewählten Passagen aus den Bücher vor.

Foto: Uslar & Rai

27 – 29.9.2019
Ein Jahr PalaisPopulaire

Genau ein Jahr ist es nun her, dass das PalaisPopulaire mit The World on Paper seine Pforten öffnete. Mit über 300 Werken von 133 Künstlern gab die Ausstellung neue Einblicke in die Diversität, Geschichte und internationale Ausrichtung der Sammlung Deutsche Bank und untersuchte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Faszination des Mediums Papier. Ein Jahr PalaisPopulaire, das war auch ein Jahr mit Talks, Workshops, Angeboten für Kinder und Jugendliche und langen Clubnächten, bei denen man DJ-Sets in den Ausstellungsräumen lauschen konnte. Ob nun Teenager mit Profis Parkour trainierten, Meditations- und Aktzeichenkurse abgehalten wurden oder der britische Botschafter Sebastian Wood im Rahmen der Tate-Schau Objects of Wonder mit der Moderatorin Andrea Thilo über „Britishness“ in Deutschland diskutierte – das PalaisPopulaire hat seinen Platz in der Kulturlandschaft der Hauptstadt schnell gefunden.

Foto: Matthias Schormann

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Woman stands infront of MIA

20.5.2019
Kunst im digitalen Dialog

In Kooperation mit IBM beschreitet die Deutsche Bank völlig neue Wege: Das PalaisPopulaire ist die erste Institution in Europa, die mit IBM Watson künstliche Intelligenz zur Kunstvermittlung einsetzt. Zum Jahresbeginn 2020 plant das PalaisPopulaire, Watson unter dem Namen MIA erstmals in eine Ausstellung zu integrieren. Bevor MIA an den Start geht, beginnt eine mehrmonatige Testphase. Im PalaisPopulaire steht jetzt eine Teststation, an welcher MIA Fragen über das Kunstwerk The Bride who Married a Camel’s Head, der Künstlerin Wangechi Mutu gestellt werden können.

Hinter MIA steckt IBM Watson, ein lernendes Computerprogramm, mit dem die Benutzer chatten können, um Antworten auf ganz spezifische Fragen zu bekommen.

25.4.2019
Tony Craggs Skulptur „Runner“ (2017) erweitert „Objects of Wonder“ in den öffentlichen Raum

Ständige Veränderung ist eine Konstante im Werk von Tony Cragg. Kaum ein anderer Bildhauer hat Bronze, Edelstahl, Stein, aber auch Kunststoffen solch eine dynamische Eleganz verliehen. Für sein Werk wurde er bereits mit dem Turner-Preis und dem Praemium Imperiale ausgezeichnet. Jetzt wird seine fast sechs Meter hohe Skulptur Runner (2017) vor dem PalaisPopulaire in Berlin aufgestellt und ist dort bis Ende Oktober 2019 zu sehen.

Tony Cragg, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, ist mit seinem Werk auch in der aktuellen Ausstellung Objects of Wonder: British Sculpture from the Tate Collection 1950s–Present im PalaisPopulaire vertreten. Der in Liverpool geborene Bildhauer, der seit 1977 in Wuppertal lebt, zählt zu den zentralen Positionen in der Sammlung Deutsche Bank. Schon früh wurden zahlreiche Arbeiten auf Papier von ihm gesammelt. Seine monumentale, aus tausenden von Spielwürfeln zusammengesetzte Skulptur Secretions (1998) hat im Londoner Hauptsitz der Bank einen prominenten Platz gefunden.

Die temporäre Aufstellung wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des Künstlers und der Galerie Thaddaeus Ropac.

Tony Cragg
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19.9.2018
PalaisPopulaire eröffnet zum Auftakt der Berlin Art Week

Vom 26. bis zum 30. September macht die siebte Berlin Art Week die Hauptstadt erneut zu einem Anziehungspunkt für die internationale Kunstszene. Ein mit Spannung erwartetes Highlight dieser voll gepackten Kunstwoche bildet dabei gleich am ersten Tag, am Mittwoch, den 26. September, die Eröffnung des PalaisPopulaire mit der Ausstellung The World on Paper, die rund 300 Werke von 133 Künstlern aus 34 Ländern zeigt. Das neue Forum für Kunst, Kultur und Sport ist ein Bekenntnis zu einer der vitalsten Kulturmetropolen Europas.
Zwei Messen, die Art Berlin und Positions Berlin Art Fair präsentieren auf der diesjährigen Art Week erstmals beide in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof aktuelle Gegenwartskunst. Hinzu kommen 15 Museen und Ausstellungshäuser, zwei Kunstvereine, ein Theater sowie 11 Berliner Privatsammlungen und 20 Projekträume, die ein umfangreiches Programm bieten. Die Eröffnungen der an den Messen teilnehmenden Berliner Galerien umfassen zudem mehr als 70 Ausstellungen in den Galerieräumen der Stadt. , Außerdem erwarten die Besucher zahlreiche Einzelausstellungen in den großen Berliner Institutionen der Gegenwartskunst, etwa von Agnieszka Polska, Julian Charrière Evelyn Taocheng Wang, oder Lee Bul sowie vielfältige Themenausstellungen.

28.8.2018
The Making of The World on Paper

300 Werke von 133 Künstlern aus 34 Ländern: Die Vorbereitungen für The World on Paper, der Eröffnungsausstellung des PalaisPopulaire laufen auf Hochtouren. Teile der Ausstellung sind bereits installiert. Andere Bereiche des neuen Hauses der Bank Unter den Linden gleichen einer provisorischen Werkstatt. Gerahmte Bilder reihen sich an der Wand oder sind auf dem Boden schon in der Position ausgelegt, in der sie an die Wand gebracht werden. Vor dem weißen Licht eines Scheinwerfers begutachtet die Papierrestauratorin gemeinsam mit den Kuratoren der Bank die Arbeiten, die aus Niederlassungen rund um die Welt eingetroffen sind. Solch eine umfangreiche Ausstellung zusammenzufügen, erfordert Präzisionsarbeit. Serien und Wandinstallationen, die aus bis zu 90 Einzelwerken bestehen, müssen nach genauen Vorgaben angebracht werden. Auf mit Plastik überzogenen Tischen finden sich Mappen mit Zustandsprotokollen, Baumwollhandschuhe, Spezialbrillen, Hängepläne, Werkzeug, das wie für einen chirurgischen Eingriff bereit liegt. Während die gehängten Arbeiten nach und nach fotografiert werden, kann man sehen, wie sich die bislang umfangreichste Ausstellung aus der Sammlung Deutsche Bank Stück für Stück zusammensetzt – eine überraschende, komplexe „Welt aus Papier“, die man ab dem 27. September im PalaisPopulaire erleben kann.

Making of The World on Paper
Kunstwerk von Bruno Miguel
Die Jury

Zu sehen die Jury, von links nach rechts:
Christine Lötscher, Paul Jandl, Marianne Sax, Christoph Bartmann, Tanja Graf, Uwe Kalkowski und Luzia Braun
© Monique Wüstenhagen

16.8.2018
Lesen, lesen, lesen! Der Deutsche Buchpreis bald zu Gast im PalaisPopulaire!

Lesen, lesen, lesen! Die Jury hat entschieden! Die Longlist für den von der Deutsche Bank Stiftung geförderten Deutschen Buchpreis steht fest. 20 Romane wurden nominiert, darunter Favoriten wie Arno Geigers „Unter der Drachenwand“, aber auch Überraschungen wie Susanne Röckels „Der Vogelgott“. „Die Lage der Welt scheint den deutschsprachigen Autorinnen und Autoren unter den Nägeln zu brennen“, so Jurysprecherin Christine Lötscher. „Wie ist die Welt zu dem geworden, was sie heute ist? Wie hängt alles zusammen, und welche Geschichten lassen sich darüber erzählen? Es gibt große historische, aber auch verspielt fantastische Weltentwürfe, ebenso wie Texte, die eine radikale Reduktion der Perspektive suchen, bis zum Nullpunkt des Erzählens.“ Bis zur Verkündung am 8.10. bleibt es spannend. Allerdings steht schon jetzt fest, dass einer der Nominierten am 25.10. im PalaisPopulaire lesen wird und der Gewinner Ende November hier zu einer exklusiven Lesung mit Talk erwartet wird.

31.7.2018
Das Abenteuer hat begonnen

Im Oktober wird der Extremkletterer Stefan Glowacz im PalaisPopulaire beim Talk mit Andrea Thilo von seiner Coast-to-Coast-Expedition berichten, die gerade auf dem Weg nach Grönland ist. Dort stehen Glowacz und seinem Team die wirklichen Herausforderungen erst noch bevor. Zunächst ging es mit Elektroautos von Starnberg in den schottischen Hafenort Mallaig. Von dort startete am 11. Juli die Stahlyacht "Santa Maria" zu den in der Nähe von Island gelegenen Westmännerinseln. Wie auf seiner Antarktis-Expedition 1999 hatte Glowacz bei der Überfahrt wieder mit der Seekrankheit zu kämpfen. “Kletterer sind einfach nicht für Ozeane gemacht“, postete er dazu auf Instagram. Die nächste Station ist die Westküste Grönlands. Auf der größten Insel der Welt wird das Team zunächst eine 1.000 Meter hohe Felswand bezwingen. Mit Schlitten, Ski und Snow-Kites durchquert die von der Deutschen Bank geförderte Expedition dann die Eiswüste Grönlands „by fair means“, also allein und aus eigener Kraft.

Stefan Glowacz
©Foto: Thomas Ulrich
PalaisPopulaire Eingang

16.7.2018
Eine neue Plattform für Kunst Kultur & Sport mitten in der Hauptstadt

Berlin ist eine der vitalsten Kulturmetropolen der Welt. Genau der richtige Ort für das PalaisPopulaire. Am 27. September eröffnet die Deutsche Bank ihr internationales Forum für Kunst, Kultur und Sport in der Mitte Berlins. Im PalaisPopulaire erwarten Sie Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank und von bedeutenden Partnerinstitutionen weltweit – außerdem Talks, Lesungen, Sport-Workshops und digitale Erlebniswelten.

16.7.2018
Historisches Haus, minimalistische Architektur

Das Architekturbüro Kuehn + Malvezzi verwandelte das Innere des historischen Prinzessinnenpalais am Boulevard Unter den Linden in eine innovative Bühne für zeitgenössische Kultur. Hinter der Rokokofassade des in den 1960er-Jahren rekonstruierten Hauses legten die Architekten die ursprüngliche Betonstruktur frei und schufen offene Räume mit einer klaren, minimalistischen Formensprache und modernster Technik. Das PalaisPopulaire verbindet und begeistert – Liebhaber von Kunst und Musik ebenso wie alle sportlich Interessierten. Wir freuen uns auf Sie!
das Innere des historischen Prinzessinnenpalais
Umbauarbeiten

16.7.2018
Startschuss für das PalaisPopulaire: Mitarbeiter ziehen ein

Bis zur Eröffnung sind es noch einige Wochen. Die Umbauarbeiten sind fast abgeschlossen, die Vorbereitung zur Eröffnung laufen auf Hochtouren und das PalaisPopulaire-Team zieht dieser Tage in seine Büros im Dachgeschoss, direkt neben dem „Atelier“, wo auf 150 Quadratmetern vor allem die Education Programme stattfinden, aber auch Workshops, Lesungen und Konzerte – mit Blick hin zum Humboldt-Forum . Mit dem Auszug aus dem alten Standort im Hauptsitz der Deutschen Bank Unter den Linden 13/15 beginnt nach zwanzig Jahren hier im PalaisPopulaire ein neues Kapitel. Nicht nur dass mit 750 Quadratmetern Ausstellungsfläche der aktuellen Kunst viel mehr Platz eingeräumt wird und die Sammlung Deutsche Bank einen permanenten Präsentationsort findet. Die Kunst geht hier von nun an mit Kultur und Sport völlig neue Verbindungen ein. Mit seinem Programm bringt das PalaisPopulaire schon bald Akteure der unterschiedlichsten Disziplinen und Besucher aus aller Welt zusammen. Seien Sie dabei!