Schwarz-weiß Fotografie: Wald mit vielen strahlenden Punkte

6.5. – 14.9.2020

Christo and Jeanne-Claude
Projects 1963–2020

Ingrid & Thomas Jochheim Collection

Christo und Jeanne-Claude gehören zu den populärsten Künstlerpaaren unserer Zeit. Ihnen gelang es wie kaum einer anderen künstlerischen Arbeits- und Lebensgemeinschaft, die Grenzen des Kunstbetriebs zu durchbrechen und eine breite Öffentlichkeit, quer durch alle sozialen Schichten, für ihre Verhüllungsaktionen an Gebäuden oder in großen Landschaftsräumen zu interessieren. Das PalaisPopulaire präsentiert Arbeiten aus der Sammlung Jochheim, die die Historie der spektakulären Großprojekte nachzeichnet. Im Mittelpunkt steht die Reichstagsverhüllung, die den Berliner Regierungsbau vor 25 Jahren in einzigartiger Art und Weise zum Strahlen brachte, aber auch rare, frühe Objekte werden gezeigt.

Foto: Christo und Jeanne-Claude während der Installation von Wrapped Reichstag, Berlin 1995. © Wolfgang Volz

 



Christo und Jeanne Claude lächeln in die Kamera

10.6.2020 – 8.2.2021

Time Present
Photography from the Deutsche Bank Collection

Es ist gleich im mehrfachen Sinn eine Reise durch die Zeit. Mit über 60 Werken entfaltet Time Present im PalaisPopulaire ein Panorama zeitgenössischer Fotokunst. Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum internationaler Fotografie, die von der Deutschen Bank im Laufe von nun vier Jahrzehnten gesammelt wurde. Neben bekannten Namen wie Hiroshi Sugimoto, Gerhard Richter und Mathilde ter Heijne werden Neuerwerbungen der Sammlung von Gauri Gill und Viviane Sassen zu sehen sein.

Foto: Tokihiro Sato, Kashimagawa #352, 1998


Schwarz-weiß-Fotografie einer Hand mit Eis

9.10.2020 – 8.3. 2021

K. H. Hödicke. Eine Retrospektive

Der Maler K. H. Hödicke (*1938 Nürnberg) zählt zu Beginn der 1960er-Jahre zu den Wortführern einer kleinen Gruppe ungestümer jugendlicher Querdenker, die die Malerei revolutionieren wollen. Kaum dass die deutsche Nachkriegsmoderne wieder Anschluss an internationale künstlerische Tendenzen der Abstraktion gefunden hat, begehren sie gegen diese neuerliche Doktrin auf und halten mit einer Renaissance der für obsolet erklärten figurativen Malerei dagegen. Die retrospektiv angelegte Ausstellung K. H. Hödicke, die nach ihrer Premiere in der Staatlichen Graphischen Sammlung München nun in Berlin zu sehen ist, gibt einen Einblick in ein nahezu unerschöpfliches künstlerisches Werk und demonstriert in der Zusammenschau von Zeichnung, Gemälde und Skulptur, dass K. H. Hödicke heute zweifellos zu den Klassikern gehört, sein Jahrzehnte übergreifender Werklauf aber hat seine Frische und Aktualität bewahrt.

Foto: Elvira Hödicke